Silberrausch im Schwarzwald I
![[Mittelalterlicher Bergbau]](http://img.groundspeak.com/cache/02987d55-d7f7-4440-90da-fb8c91a8fd66.jpg)
Heutzutage ist der Südschwarzwald dafür bekannt, dass man dort
wegen der schönen Umgebung und der sauberen Luft gut Urlaub machen
kann. Dies sah vor einigen Jahrhunderten deutlich anders aus. Im
Mittelalter wurde im Südschwarzwald Silber gefunden und abgebaut.
Die Hänge waren damals nicht von Wäldern bestanden, sondern man
hatte praktisch alle Bäume für den Bergbau und die Verhüttung
abgeholzt. Es muss zu der Zeit eine extreme Umweltbelastung durch
den Silberbergbau geherrscht haben, die man heute noch in den
Bachbetten nachweisen kann. Teile des Südschwarzwaldes müssen
ähnlich ausgesehen haben wie
Mordor im Film
Herr der
Ringe.
Schaut man genau hin, kann man noch heute die Spuren dieser
Bergbautätigkeiten finden, z.B. am Birkenberg im Möhlintal.
Im Zusammenhang mit den Ausgrabungsarbeiten der Universität
Freiburg an der Birchiburg am Birkenberg wurde ein bergbauhistorischer
Pfad eingerichtet, der einen Eindruck vom mittelalterlichen
Bergbau vermittelt. Diesem Pfad muss man folgen, wenn man den Cache
heben will.
Bei der Wanderung beachte man bitte, dass das Gelände ein
Grabungsschutzgebiet ist. Das
heißt, man sollte nicht etwa selber graben und man sollte auch
keine Steine oder Schlacken abschleppen. Nachts sollte man nicht
vom Wege abkommen und auf dem Gelände herumlaufen, da man ansonsten
wohlmöglich in eine tiefe Grube fällt.
Im Hexental von
Merzhausen nach Ehrenkirchen fahrend biegt man hinter Sölden in
Richtung St. Ulrich ab. Dann fährt man bis zum Punkt N47° 54.371',
E007° 49.876'. Hier gibt es Parkplätze und außerdem an Sonn- und
Feiertagen die Möglichkeit an der Bushaltestelle zu parken. Zur
Rundwanderung gelangt ihr, wenn ihr am obigen Punkt rechts von der
Straße abbiegt und bei der nächsten Kreuzung wieder rechts
weitergeht. Bei N47° 54.383', E007° 49.777' beginnt die ungefähr
1,6 km lange Wanderung entlang des bergbauhistorischen Pfades, der
durch Schilder mit gekreuzten Schlägel und Eisen (das bergmännische
Wahrzeichen) gekennzeichnet ist. Leider ist der Pfad für
Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder ungeeignet. Der Rundgang
führt zunächst durch einen beeindruckenden schluchtartigen Verhau,
geht dann den steilen Nordhang hinauf, quert eine ehemalige
Siedlung der Bergleute, und erreicht beim Wiederabstieg die Ruine
der Birchiburg. Entlang des Pfades sind Tafeln aufgestellt, auf
denen Wissenswertes zum mittelalterlichen Bergbau zu lesen ist.
Diese Tafeln sollte man sich genau anschauen, da sie helfen können,
die folgenden 8 Fragen zu beantworten.
- Der Pfad folgt zum Teil einer alten befestigten Wegspur. Welche
Breite besaß diese Wegspur?
| A = Breite der Wegspur in Metern |
|
- In der Nähe der Gruben kann man die Überreste von Wohnplätzen
der Bergarbeiter nachweisen. Aus welchem Material waren die
einfachen Hütten zumeist erbaut?
- Für das Wasser, das aus dem Gestein ins Bergwerk läuft, gibt es
einen bestimmten Fachbegriff. Wie lautet er?
- In mittelalterlichen Bergbaurevieren finden sich oft
Schlackenhalden. Wieviele sind am Birkenberg bisher bekannt?
| D = Anzahl der Schlackenhalden |
|
- In welchem Jahrhundert wurde die Birchiburg von den Freiburgern
zerstört?
| E = Jahrhundert, in dem die Birchiburg zerstört
wurde |
|
- Welchen Silberanteil weisen die Erzproben vom Birkenberg in
Gewichtsprozent auf?
| F = Gewichtsprozente des Silberanteils |
|
- In der Schmelzhütte wurden die Erze geschmolzen, um die
Wertmetalle zu gewinnen. Ab welchen Temperaturen wurde
silberhaltiges Blei gewonnen?
| G = Schmelztemperatur silberhaltigen Bleis in Grad
Celsius |
|
- 1997 wurde ein mittelalterlicher Stollen "aufgewältigt". Welche
Länge in Metern hat dieser?
| H = Länge des Stollens in Metern |
|
Zusätzlich benötigen wir noch die folgenden Werte:
| Variable |
Berechnung |
Wert |
| I |
F+B |
|
| J |
C-I |
|
| K |
G/100-A |
|
| L |
(H+F)/4 |
|
| M |
F+A |
|
| N |
L-M |
|
| O |
E/2 |
|
Der Cache liegt bei
| Nordwert |
Ostwert |
| B |
O |
° |
I |
M |
. |
B |
F |
A |
' |
D |
° |
M |
K |
. |
J |
N |
L |
' |
| |
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° |
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. |
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' |
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° |
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|
. |
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|
' |
Natürlich ist es ein Silberschatz und enthält nur silberne und
auch ein paar güldene Dinge:
- 2005-Jubiläums-Geocoin First Germany
- silberfarbener USB-Stick von T-Com (128 MB) in schwarzem
Lederetui für den Erstfinder
- silberfarbener Schlüsselanhänger S.Oliver
- silberfarbener Kugelschreiber von Globetrotter mit
Karabinerhaken
- silber-/kupferfarbenes Schloss
- 2 kleine silberfarbene Haarspangen
- Kinderarmband mit silberfarbener Schnalle
- 2 Kinderarmbänder
- Käpt'n Blaubär-Anstecker
- goldfarbener Laserpointer
- 2 Duftkerzen
- Logbuch, Bleistift und Cachenote (bitte im Cache lassen)
Nach getaner Arbeit bietet sich zum Apres Cache das
Gasthaus Zum Rössle (N47° 54.500', E007° 50.319') in St.
Ulrich an. Öffungszeiten sind Samstag, Sonn- und Feiertags
ganztags, Mittwoch bis Freitag ab 17h. Montag und Dienstag sind
Ruhetage.