GCId GCNA7E
OCId: OC13C6
Koordinaten N 47° 54.383 E 007° 49.777
Typ: multi
D/T: 2/2.5
Land: Deutschland
Region: BW
Gelegt: 01.04.2005
Status: ok


Eine Wanderung entlang des 1,6 km langen bergbauhistorischen Pfades Birkenberg im Möhlintal.

Silberrausch im Schwarzwald I

[Mittelalterlicher Bergbau] Heutzutage ist der Südschwarzwald dafür bekannt, dass man dort wegen der schönen Umgebung und der sauberen Luft gut Urlaub machen kann. Dies sah vor einigen Jahrhunderten deutlich anders aus. Im Mittelalter wurde im Südschwarzwald Silber gefunden und abgebaut. Die Hänge waren damals nicht von Wäldern bestanden, sondern man hatte praktisch alle Bäume für den Bergbau und die Verhüttung abgeholzt. Es muss zu der Zeit eine extreme Umweltbelastung durch den Silberbergbau geherrscht haben, die man heute noch in den Bachbetten nachweisen kann. Teile des Südschwarzwaldes müssen ähnlich ausgesehen haben wie Mordor im Film Herr der Ringe.

Schaut man genau hin, kann man noch heute die Spuren dieser Bergbautätigkeiten finden, z.B. am Birkenberg im Möhlintal. Im Zusammenhang mit den Ausgrabungsarbeiten der Universität Freiburg an der Birchiburg am Birkenberg wurde ein bergbauhistorischer Pfad eingerichtet, der einen Eindruck vom mittelalterlichen Bergbau vermittelt. Diesem Pfad muss man folgen, wenn man den Cache heben will.

Bei der Wanderung beachte man bitte, dass das Gelände ein Grabungsschutzgebiet ist. Das heißt, man sollte nicht etwa selber graben und man sollte auch keine Steine oder Schlacken abschleppen. Nachts sollte man nicht vom Wege abkommen und auf dem Gelände herumlaufen, da man ansonsten wohlmöglich in eine tiefe Grube fällt.

[Wegweiser]Im Hexental von Merzhausen nach Ehrenkirchen fahrend biegt man hinter Sölden in Richtung St. Ulrich ab. Dann fährt man bis zum Punkt N47° 54.371', E007° 49.876'. Hier gibt es Parkplätze und außerdem an Sonn- und Feiertagen die Möglichkeit an der Bushaltestelle zu parken. Zur Rundwanderung gelangt ihr, wenn ihr am obigen Punkt rechts von der Straße abbiegt und bei der nächsten Kreuzung wieder rechts weitergeht. Bei N47° 54.383', E007° 49.777' beginnt die ungefähr 1,6 km lange Wanderung entlang des bergbauhistorischen Pfades, der durch Schilder mit gekreuzten Schlägel und Eisen (das bergmännische Wahrzeichen) gekennzeichnet ist. Leider ist der Pfad für Kinderwagen, Rollstühle und Fahrräder ungeeignet. Der Rundgang führt zunächst durch einen beeindruckenden schluchtartigen Verhau, geht dann den steilen Nordhang hinauf, quert eine ehemalige Siedlung der Bergleute, und erreicht beim Wiederabstieg die Ruine der Birchiburg. Entlang des Pfades sind Tafeln aufgestellt, auf denen Wissenswertes zum mittelalterlichen Bergbau zu lesen ist. Diese Tafeln sollte man sich genau anschauen, da sie helfen können, die folgenden 8 Fragen zu beantworten.

  1. Der Pfad folgt zum Teil einer alten befestigten Wegspur. Welche Breite besaß diese Wegspur?
    A = Breite der Wegspur in Metern           
  2. In der Nähe der Gruben kann man die Überreste von Wohnplätzen der Bergarbeiter nachweisen. Aus welchem Material waren die einfachen Hütten zumeist erbaut?
    B = Länge des Wortes           
  3. Für das Wasser, das aus dem Gestein ins Bergwerk läuft, gibt es einen bestimmten Fachbegriff. Wie lautet er?
    C = Länge des Wortes           
  4. In mittelalterlichen Bergbaurevieren finden sich oft Schlackenhalden. Wieviele sind am Birkenberg bisher bekannt?
    D = Anzahl der Schlackenhalden           
  5. In welchem Jahrhundert wurde die Birchiburg von den Freiburgern zerstört?
    E = Jahrhundert, in dem die Birchiburg zerstört wurde           
  6. Welchen Silberanteil weisen die Erzproben vom Birkenberg in Gewichtsprozent auf?
    F = Gewichtsprozente des Silberanteils           
  7. In der Schmelzhütte wurden die Erze geschmolzen, um die Wertmetalle zu gewinnen. Ab welchen Temperaturen wurde silberhaltiges Blei gewonnen?
    G = Schmelztemperatur silberhaltigen Bleis in Grad Celsius           
  8. 1997 wurde ein mittelalterlicher Stollen "aufgewältigt". Welche Länge in Metern hat dieser?
    H = Länge des Stollens in Metern           
Zusätzlich benötigen wir noch die folgenden Werte:
Variable Berechnung Wert
I F+B           
J C-I           
K G/100-A           
L (H+F)/4           
M F+A           
N L-M           
O E/2           

Der Cache liegt bei

Nordwert Ostwert
B O ° I M . B F A ' D ° M K . J N L '
          °           .                '      °           .                '

Natürlich ist es ein Silberschatz und enthält nur silberne und auch ein paar güldene Dinge:

  • 2005-Jubiläums-Geocoin First Germany
  • silberfarbener USB-Stick von T-Com (128 MB) in schwarzem Lederetui für den Erstfinder
  • silberfarbener Schlüsselanhänger S.Oliver
  • silberfarbener Kugelschreiber von Globetrotter mit Karabinerhaken
  • silber-/kupferfarbenes Schloss
  • 2 kleine silberfarbene Haarspangen
  • Kinderarmband mit silberfarbener Schnalle
  • 2 Kinderarmbänder
  • Käpt'n Blaubär-Anstecker
  • goldfarbener Laserpointer
  • 2 Duftkerzen
  • Logbuch, Bleistift und Cachenote (bitte im Cache lassen)

Nach getaner Arbeit bietet sich zum Apres Cache das Gasthaus Zum Rössle (N47° 54.500', E007° 50.319') in St. Ulrich an. Öffungszeiten sind Samstag, Sonn- und Feiertags ganztags, Mittwoch bis Freitag ab 17h. Montag und Dienstag sind Ruhetage.



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  Note:

Lösungshinweise


HammerMittelalterlicher BergbauWegweiser